E-Bike Leasing

E-Bikes werden in Deutschland auch als Diensträder immer beliebter. Du interessierst dich auch für ein E-Bike, möchtest aber nicht viel Geld auf einmal investieren? Oder du willst als Arbeitgeber deinen Mitarbeitern einen attraktiven Vorteil bieten? Dann ist das Bikeleasing vielleicht das richtige für dich. Erfahre hier mehr. 

Was ist E-Bike Leasing?

E-Bike Leasing ist eine günstige Alternative, um ein neues Dienstrad zu fahren, ohne dafür gleich und auf einen Schlag den vollen Kaufpreis aufbringen zu müssen. Genau wie beim Autoleasing darfst du für einen festgeschriebenen monatlichen Betrag dein neues E-Bike für einen vorab festgelegten Zeitraum nutzen. Der Vorteil ist offensichtlich: Aufgrund der Ratenzahlung hast du deutlich mehr finanzielle Freiheit und kannst trotzdem ein nagelneues Pedelec fahren. Das Fahrradleasing ist aber auch für Räder ohne Elektromotor möglich.

Wie genau funktioniert E-Bike Leasing?

Fahrradhändler und Hersteller bieten das E-Bike Leasing für ihre Kunden an. Als Selbstständiger suchst du dir ein entsprechendes Angebot heraus, wie zum Beispiel das Leasing Angebot von Kalkhoff, und schließt einen Leasingvertrag ab. Bist du Arbeitnehmer, kümmert sich dein Chef um die vertraglichen Belange und du musst dir nur noch das passende Businessbike aussuchen. 

Für wen lohnt sich das E-Bike Leasing?

Hauptsächlich war das E-Bike Leasing als umweltfreundliche Alternative zum Dienstwagen gedacht, weshalb das Businessbike im Jahr 2012 auf Erlass der obersten Finanzbehörden dem Dienstwagen gleichgestellt wurde. Das bedeutet: Anstatt eines Dienstwagens stellt dein Arbeitgeber dir jetzt ein Pedelec zur Verfügung, welches du für den Arbeitsweg nutzen kannst. Das hat nicht nur umwelttechnische Vorteile, sondern wirkt sich auch finanziell positiv für dich aus. Entweder, weil dein Arbeitgeber die Raten teilweise oder ganz übernimmt, oder weil du mit der Entgeltumwandlung durch Ratenzahlung vom Bruttogehalt Lohnnebenkosten sparst. Steuerlich kannst du das E-Bike allerdings nicht geltend machen, denn es gehört nicht dir, sondern deinem Arbeitgeber. Anders sieht das für folgende Berufsgruppen aus:

  • Freiberufler

  • Gewerbetreibende

  • Selbstständige

Für diese Berufsgruppen ist das E-Bike Leasing eine Alternative zum Firmenwagen, denn seit dem Erlass aus dem Jahr 2012 ist die 1 %-Regelung auch auf das Dienstfahrrad anwendbar.

E-Bike Leasing: Arbeitgeber vs. Arbeitnehmer

Wie bereits erwähnt hat das E-Bike Leasing verschiedene Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber:

Arbeitgeber

Arbeitnehmer

  • geringere Kosten (gegenüber Dienstwagen)

  • Mitarbeiterbindung

  • steuerliche Vorteile

  • Verbesserung der CO2-Bilanz

  • Förderung der Mitarbeitergesundheit

  • hochwertiges Fahrrad ohne hohen finanziellen Aufwand

  • wertvoll für die eigene Gesundheit und Fitness

  • meist private Nutzung möglich

  • positive Ökobilanz

  • Ratenfinanzierung aus Bruttogehalt oder durch Arbeitgeber

  • Ersparnis von bis zu 30 % gegenüber dem Privatkauf


Was kostet das E-Bike Leasing?

Die Kosten des E-Bike Leasings richten sich nach dem sogenannten Leasingfaktor, der in der Regel den Anschaffungspreis für ein neues Dienstfahrrad um drei Prozent übersteigt. Die Rate lässt sich folgendermaßen überschlägig ausrechnen:

  • Neupreis 1.000 €

  • 3 % = 31,00 € monatlich

  • hinzu kommen Kosten für Versicherung und Inspektionen i.H.v. etwa 15 bis 30 €

Als Arbeitnehmer gibt es für dich zwei Möglichkeiten: 

Entweder bekommst du das Jobrad als Gehaltsplus von deinem Chef, indem dieser für dich die Leasingrate zahlt. Oder die Raten werden aus der Gehaltsumwandlung aus deinem Bruttolohn / Bruttogehalt finanziert. Dabei handelt es sich dann um eine sogenannte Sachleistung oder einen Sachlohn, den du monatlich mit 0,25 % des Bruttolistenpreises versteuern musst. 

E-Bike Leasing – FAQs

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