Fahrrad statt Auto: So gelingt der Umstieg

Ob im Sinne der Umwelt, für das gute Gewissen oder um deine körperliche Fitness aufzubessern: Vielleicht hast auch du dir schon mal vorgenommen, das Auto häufiger stehen zu lassen und dich stattdessen aufs Fahrrad zu schwingen. Wir verraten dir, wie du diesen Vorsatz in die Tat umsetzt, und unterstützen dich beim Umstieg – mit guten Gründen und den persönlichen Erfahrungen und Insider-Tipps von unserem Mitarbeiter Günther, der als Pendler auf dem Arbeitsweg gern das E-Bike nutzt.

Wenn der Gedanke aufkeimt, im Alltag öfter mal Fahrrad statt Auto zu fahren, ist der erste Schritt in die richtige Richtung bereits getan. Trotzdem fällt es oftmals schwer, die guten Vorsätze in die Realität umzusetzen und wirklich aufs Pedelec umzusteigen.

Denn zugegeben, die Vorstellung, morgens früher aufzustehen, um dann verschwitzt und womöglich mit Verspätung am Arbeitsplatz anzukommen, lässt die anfängliche Motivation schnell wieder schwinden. Dann scheint es oftmals komfortabler, bei den alten Gewohnheiten zu bleiben und das Vorhaben auf später zu vertagen.

Dabei gibt es viele gute Gründe, um alltägliche Touren wie den Weg zur Arbeit eben nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad zu bestreiten. Insbesondere, wenn du mit dem E-Bike in der Stadt unterwegs bist. Wir stellen dir hier daher fünf Vorteile des Pendelns mit dem Pedelec vor.

1. Du bist umweltfreundlich unterwegs.

Unter all den Verkehrsmitteln, die sich auf der Straße finden, ist das Fahrrad mit Abstand die klimafreundlichste Option. Während die meisten Verkehrsmittel wie Autos, Motorroller und Co. für ihren CO2-Ausstoß massiv in der Kritik stehen, bist du mit dem Fahrrad nachhaltiger unterwegs – zumindest dann, wenn man die Herstellung des Bikes in der Betrachtung außen vor lässt. 

Auch wenn Kritiker oft das Gegenteil behaupten, kann das E-Bike hier übrigens ebenso gut mithalten. Zwar entstehen bei der Herstellung sowie beim Transport der einzelnen Komponenten, wie zum Beispiel des E-Bike Akkus, ebenfalls Abgase, allerdings fällt die CO2-Bilanz des E-Bikes trotzdem um Welten besser aus als die von PKW, Motor- und Elektroroller sowie auch von öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn.

Ein weiteres Umweltproblem, das vor allem von Diesel- und Verbrennungsmotoren befeuert wird, ist die Feinstaubbelastung. Die führt dazu, dass die Luftqualität in Städten und Ballungszentren deutlich schlechter ist als beispielsweise auf dem Land, wo weniger Autoverkehr herrscht. Wer mit dem E-Bike oder dem Fahrrad unterwegs ist, muss sich um Feinstaub keine Sorgen machen – und tut der Umwelt etwas Gutes.

Ein weiterer Vorteil: Wer vom Autofahrer zum Radfahrer wird, profitiert auch finanziell. Du produzierst nämlich nicht nur weniger Abgase, sondern sparst auch bares Geld.

Unsere Tipps machen dein tägliches Radfahren in der City komfortabler und sicherer. (Foto: Kalkhoff)
Nach dem Laufen ist Radfahren die umweltfreundlichste Art, um von A nach B zu kommen.

2. Du lässt Staus und lästige Parkplatzsuchen hinter dir.

Klar, was die Geschwindigkeit betrifft, bist du mit dem Fahrrad gerade auf längeren Strecken nicht ganz so flott unterwegs wie mit dem Auto. Dafür bleiben dir allerdings einige Situationen erspart, die im Autoverkehr eine Menge Zeit in Anspruch nehmen:

  • Im Stau stehst du auf dem Radweg sicher nicht.

  • Auf Streckenabschnitten ohne separate Fahrradwege kannst du flexibel auf alternative Routen umsteigen oder am Verkehr vorbeiradeln.

  • Die lästige Suche nach einem freien Parkplatz bleibt mit dem Fahrrad aus.

  • Wenn die Kapazität der Stellplätze erschöpft ist, kannst du dein Rad problemlos transportieren und drinnen unterstellen.

Außerdem sind Unfälle im Verkehrschaos keine Seltenheit. Fahrradfahrer sind davon allerdings weitaus seltener betroffen als Autofahrer. Das belegt auch eine Verkehrsunfallstatistik des Statistischen Bundesamtes. Mit jedem Kilometer, den du mit dem Rad statt mit dem Auto zurücklegst, sinkt also auch das Unfallrisiko.

Informiere dich vorab über die Route. Dann bist du unterwegs effizienter. (Foto: Kalkhoff)
Staus gehören auf dem Fahrrad der Vergangenheit an.

3. Du absolvierst dein Workout schon vor der Arbeit.

Beim Fahrradfahren bringst du deinen Körper in Wallung: Du stärkst den Muskelaufbau, treibst deine Herzfrequenz in die Höhe und verbrennst Kalorien. Wenn du mit dem Fahrrad zur Arbeit fährst, passiert das quasi ganz nebenbei – ohne zusätzlichen Zeitaufwand, feste Sporttermine und Mitgliedsgebühren im Fitnessstudio. Eine ordentliche Ladung frische Luft gibt es direkt dazu!

Falls du jetzt Sorge haben solltest, dass der sportliche Aspekt zu kurz kommen könnte, wenn du mit dem E-Bike unterwegs bist, können wir Entwarnung geben. Wir haben das Ganze nämlich einmal genauer unter die Lupe genommen und können dir eins mit gutem Gewissen versichern: Auch das Pedelec eignet sich wunderbar, um deine körperliche Fitness zu trainieren.

Wie du mit dem Elektrofahrrad deine Ausdauer verbessern kannst, welche Muskeln beim Radfahren trainiert werden und wie der Kalorienverbrauch auf dem E-Bike aussieht, kannst du in unserem Magazin nachlesen.

Mann parkt sein Kalkhoff E-Bike auf dem Fahrradparkplatz vor unsere Brandworld
Arbeitsweg und Training verbinden – das geht nur auf dem Fahrrad.

4. Du stärkst deine Leistungsfähigkeit.

Wenn du in Bewegung bist, transportiert dein Blut mehr Sauerstoff und Nährstoffe in dein Gehirn und versorgt es auf diese Weise mit zusätzlicher Energie. Gleichzeitig schüttet dein Körper BDNF aus, ein Protein, welches das Wachstum der Nervenzellen begünstigt: Neue Neuronen bilden sich und bestehende Neuronen werden über Synapsen miteinander verbunden. Das führt dazu, dass dein Leistungsvermögen bei einer ausgiebigen Fahrradrunde steigt. Die positiven Einflüsse vom Radfahren aufs Gehirn zahlen sich auch im Arbeitsalltag aus:

  • Du kannst dich besser konzentrieren.

  • Deine Kreativität wird angeregt.

  • Du bist aufnahmefähiger und aufmerksamer.

  • Koordination und Reaktion fallen dir leichter.

Wenn du Rad statt Auto fährst, kannst du deine Leistungsfähigkeit steigern.

5. Du baust Stress ab.

Zu guter Letzt kann eine Radtour dir dabei helfen, Stress abzubauen. Gerade deshalb eignet sich der Arbeitsweg ganz besonders gut, um vom Auto aufs Fahrrad oder E-Bike umzusteigen.

Das Ganze funktioniert wie folgt: Wenn du Fahrrad fährst, baut dein Körper zum einen Stresshormone ab und setzt zum anderen wichtige Glückshormone wie Serotonin und Endorphine frei. Die kreisförmige Bewegung deiner Beine hat zudem eine entspannende Wirkung und hilft dir dabei, dich zu besinnen und den Kopf freizubekommen.

Darüber hinaus kannst du beim Fahrradfahren wunderbar Achtsamkeit praktizieren oder verschiedene kleine Entspannungstechniken zum Stressabbau in deine Routine aufnehmen.

Mann steht mit seinem Kalkhoff E-Bike in der Natur
Wenn du auf der Arbeit Stress hast, hilft radfahren beim Entspannen.

Also ab aufs E-Bike und auf zur Arbeit!

Gute Gründe, um dich der Bewegung „Fahrrad statt Auto“ anzuschließen, gibt es viele. Und die klassischen Ausreden, hinter denen wir uns gerne mal verstecken, wenn der Schweinehund schier unbesiegbar scheint, halten einem Realitätscheck nicht wirklich stand.

Wenn man das Verkehrschaos in der Rushhour, die Staus im Stadtverkehr und die ewige Suche nach einem passenden Parkplatz mit einberechnet, brauchst du mit dem E-Bike nämlich kaum länger als mit dem Auto – oder bist vielleicht sogar schneller da.

Und auch die Angst, völlig verschwitzt und abgehetzt am Arbeitsplatz anzukommen, erübrigt sich mit etwas Glück von selbst. Günther kann zum Beispiel in der Firma duschen und hat das Problem somit gar nicht.

Vielleicht bietet sich ja auch bei dir eine solche Möglichkeit – nachfragen lohnt sich! Abgesehen davon bietet dein Elektrofahrrad dir ohnehin Unterstützung beim Treten und gibt dir ordentlich Rückenwind. Wenn die Strecke passt, musst du dich also gar nicht allzu sehr verausgaben.

Um es mit Günthers Worten zu sagen: „Jeder sollte es mal für sich testen!“

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