Anfahrhilfe beim E-Bike: Alles, was du wissen musst

Ob an steilen Rampen, auf losem Untergrund oder unterwegs mit Kinderanhänger und Packtaschen: Die Anfahrhilfe gehört zu den praktischsten Funktionen am E-Bike, denn sie erleichtert dir den Start spürbar. In diesem Artikel bekommst du einen ausführlichen Überblick über Vorteile, typische Einsatzbereiche und wichtige Details, die du zur E-Bike Anfahrhilfe kennen solltest.

Ob steile Auffahrt, voll beladenes Bike oder ein holpriger Start aus dem Stand – mit einem E-Bike kann das Anfahren manchmal mehr Kraft erfordern als gedacht. Viele Modelle verfügen dafür über eine spezielle Unterstützung: die Anfahrhilfe. Aber was genau verbirgt sich hinter dieser Funktion?

Was ist die E-Bike Anfahrhilfe? Und wie funktioniert sie?

Grundsätzlich ist die Anfahrhilfe eine Unterstützungsfunktion am E-Bike, die dir das Losfahren in bestimmten Situationen erleichtert. Je nach System arbeitet sie eng mit weiteren Assistenzfunktionen zusammen und sorgt so für mehr Kontrolle, wenn zusätzliche Unterstützung gefragt ist.

Nahaufnahme von dem E-Bike Display Bosch Purion.
Mit der Anfahrhilfe am Bosch E-Bike gewinnst du spürbar an Komfort.

Bei Bosch E-Bikes wie im Kalkhoff Sortiment wird dabei zwischen zwei Varianten unterschieden: Die Schiebehilfe unterstützt dich dabei, dein E-Bike leichter zu schieben, während die Berganfahrhilfe speziell dafür entwickelt wurde, das Anfahren am Berg zu erleichtern. Beide Funktionen verfügen bei Bosch zudem über das sogenannte Hill Hold – eine Funktion, die für einige Sekunden verhindert, dass das E-Bike ungewollt zurückrollt.

Praktisch: Während der E-Bike Motor sich normalerweise einschaltet, sobald du in die Pedale trittst, benötigt die Anfahrhilfe keine Unterstützung. Sie wird einfach mit einem externen Schalter oder Knopf aktiviert. Dieser befindet sich in der Regel am Lenker deines E-Bikes.

Für wen lohnt sich ein E-Bike mit Anfahrhilfe?

Grundsätzlich profitieren viele Fahrer:innen von dieser Unterstützung – einige Zielgruppen jedoch ganz besonders:

  • Pendler:innen, die täglich im Stadtverkehr unterwegs sind

  • Familien, die mit Kindersitz oder Anhänger fahren

  • Tourenfahrer:innen mit viel Gepäck

  • Wiedereinsteiger:innen, die sich ein Plus an Stabilität wünschen

  • Aber auch erfahrene E-Biker schätzen den Komfort, vor allem auf längeren Strecken oder in anspruchsvollem Gelände.

Wie aktiviere ich die Anfahrhilfe am E-Bike?

Die Anfahrhilfe aktivierst du bei vielen E-Bikes durch langes Drücken der Minus-Taste an der Bedieneinheit. Das Display zeigt anschließend an, welche Funktion gestartet wurde. Wichtig ist dabei die Reihenfolge deiner Aktionen, denn sie bestimmt, ob die Schiebehilfe oder die Berganfahrhilfe aktiviert wird.

Schiebehilfe aktivieren: Möchtest du die Schiebehilfe nutzen, stellst du dich neben dein E-Bike, hältst den Lenker fest, drückst die Minus-Taste länger als eine Sekunde und bewegst das Bike. Die Unterstützung bleibt aktiv, solange du die Taste gedrückt hältst. Je nach Gang kann das System eine Geschwindigkeit von bis zu etwa 4 km/h erreichen.

Berganfahrhilfe aktivieren: Für die Berganfahrhilfe setzt du zunächst einen Fuß aufs Pedal, damit das System erkennt, dass du losfahren willst. Anschließend hältst du die Minus-Taste gedrückt, bis du angefahren bist. Beide Funktionen deaktivieren sich automatisch, sobald sie nicht mehr benötigt werden oder eine definierte Geschwindigkeit erreicht ist.

Frau steht mit ihrem Kalkhoff Image E-Bike
Insbesondere in der Stadt ist die E-Bike Schiebehilfe eine große Hilfe.

Wann ist die Anfahrhilfe besonders sinnvoll?

Es gibt viele Alltagssituationen, in denen die Anfahrhilfe ihren echten Mehrwert zeigt. Vor allem dann, wenn zusätzliches Gewicht oder anspruchsvolles Gelände ins Spiel kommen, sorgt sie für ein Plus an Sicherheit und Komfort.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Steile Anstiege: Gerade am Berg kann das Anfahren anspruchsvoll sein. Die Unterstützung hilft dir, stabil loszufahren.

  • Schwere Beladung: Ob Wocheneinkauf, Kindersitz oder Packtaschen – mehr Gewicht bedeutet auch mehr Kraftaufwand beim Start.

  • Stop-and-go im Stadtverkehr: Häufiges Anhalten und Wiederanfahren wird deutlich angenehmer.

  • Schieben auf unebenem Untergrund: Kopfsteinpflaster, Schotter oder Rampen lassen sich kontrollierter bewältigen.

Kurz gesagt: Immer dann, wenn ein kontrollierter Start wichtig ist, spielt die Anfahrhilfe ihre Stärken aus.

Tipp: Vor der ersten Fahrt ausprobieren

Wenn dein E-Bike über eine Anfahrhilfe verfügt, lohnt es sich, die Funktion vor der ersten größeren Tour kurz zu testen. Suche dir am besten eine ruhige Umgebung und probiere aus, wie sich das Bike beim Aktivieren verhält.

So bekommst du ein Gefühl dafür, wann die Unterstützung einsetzt und wie stark sie wirkt. Gleichzeitig lernst du, dein E-Bike in unterschiedlichen Situationen souverän zu kontrollieren.

Fazit: Kleine Funktion, große Wirkung

Die Anfahrhilfe ist ein gutes Beispiel dafür, wie durchdachte Technik den E-Bike Alltag erleichtern kann. Sie unterstützt dich genau dann, wenn zusätzliche Stabilität gefragt ist – beim Start am Berg, mit Gepäck oder beim Schieben.

Fest steht: Auch wenn sie auf den ersten Blick wie ein kleines Feature wirkt, trägt sie spürbar zu Komfort und Sicherheit bei. Wenn du häufig mit viel Gewicht unterwegs bist oder dir ein besonders kontrolliertes Fahrgefühl wünschst, lohnt sich ein E-Bike mit Anfahrhilfe definitiv.

E-Bike mit Anfahrhilfe: Häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ)

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