Fahrradträger

Mit einem Fahrradträger können Sie Ihre Fahrräder sicher mit einem Pkw oder Wohnmobil transportieren. Unterschieden werden Fahrradträger nach dem Ort der Montage am Fahrzeug. 

Welche Arten von Fahrradträgern gibt es?

Die drei häufigsten Arten von Fahrradträgern findet man auf dem Dach, an der Heckklappe oder aber auf der Anhängerkupplung eines Pkw oder Wohnmobils. Je nach Konzept sind Fahrradträger mit zusätzlichen Details wie einer Beleuchtung, einer Diebstahlsicherung und/oder einem zusätzlichen Nummernschild ausgestattet. Sie verfügen je nach Art über eine verschiedene zugelassen Stützlast und eignen sich daher nicht alle für den Transport von E-Bikes.

Außerdem haben alle drei Modelle folgende Gemeinsamkeiten:

  1. Jeweils ein Bereich eines Fahrzeugs dient zur Befestigung der Räder.

  2. Alle drei verfügen über spezielle Befestigungssysteme.

  3. Sie alle sind für eine bestimmte Nutzlast ausgelegt. 

Fahrradträger für das Dach

Mit einem Dachträger wird ein Fahrrad mithilfe einer Radschiene auf dem Autodach befestigt. Zusätzliche Streben und Gurte sorgen für entsprechende Stabilität. Die Räder stehen aufrecht auf dem Autodach und können sowohl in Fahrtrichtung als auch umgekehrt montiert werden. Dachträger bieten neben einigen Vorteilen auch Nachteile:

Vorteile

Nachteile

  • oft günstiger als andere Modelle
  • hoher Luftwiderstand
  • hohe Flexibilität durch unterschiedliche Halterungen
  • schweres Heben der Räder auf das Dach
  • Diebstahlsicherung fürs Rad
  • anfällig gegen Seitenwind
  • Grundfläche des Fahrzeugs bleibt unverändert
  • in den meisten Fällen ist eine Dachreling nötig

Fahrradträger für das Heck

Wer sein Fahrrad nicht auf dem Dach transportieren möchte und keine Anhängerkupplung besitzt, ist mit einem Heckträger gut ausgerüstet. Das Auf- und Abladen der Fahrräder ist bei dieser Variante um einiges leichter. Der Heckträger wird an der Kofferraumklappe des Autos befestigt und kommt daher nur für bestimmte Kfz-Typen wie zum Beispiel Kombis infrage. Auch diese Modelle haben sowohl Vorteile als auch Nachteile:

Vorteile

Nachteile

  • einfache Montage auf der Heckklappe
  • nicht für alle Kfz geeignet
  • einfaches Beladen und Entladen der Räder
  • nicht jede Heckklappe für die Last ausgelegt
  • geringer Luftwiderstand
  • verdeckt Sensoren von Hilfesystemen
  • gut für Wohnmobile geeignet
  • Kofferraum eventuell nicht mehr zugänglich


Fahrradträger für die Anhängerkupplung

Die Kupplungsträger für Fahrräder nutzen den Kupplungskopf als Stütz- und Montagepunkt. Sie werden je nach Hersteller auch AHK Träger oder AHK-Fahrradträger genannt und können an Fahrzeugen mit einer vorhandenen Anhängerkupplung genutzt werden. Auch wenn sie in der Regel etwas teurer als die Dachträger oder Heckträger ausfallen, haben sie doch einige Vorteile, die für diese Investition sprechen. 

Vorteile

Nachteile

  • leichtes Beladen und Entladen 
  • verlagerter Fahrzeugschwerpunkt kann Lenkverhalten beeinflussen
  • geringer Luftwiderstand
  • hohe Investition
 
  • kann schnell die zulässige Gesamtlast eines Fahrzeugs übersteigen


Allgemeine Hinweise für alle Fahrradträger

Bei der Nutzung aller Fahrradträger sind folgende Punkte zu beachten: 

  • zulässige Stützlast

  • empfohlen wird der Ausbau der Akkus

  • während der Fahrt nicht mit Planen abdecken 

  • Anbauteile vor Antritt der Fahrt entfernen (Korb, Luftpumpe u. a.)

  • Fahrgeschwindigkeit anpassen (empfohlen werden 120–130 km/h)

  • jeweilige Landesvorschriften im Ausland beachten

  • max. zugelassene Fahrzeuglänge und -breite beachten


Fahrradträger für E-Bikes 

Elektrische Bikes werden immer beliebter. Daher steigt auch die Nachfrage nach entsprechenden Fahrradträgern für E-Bikes. Im Grunde genommen sind alle Fahrradträger für E-Bikes geeignet. Da E-Bikes jedoch in der Regel mehr Gewicht auf die Waage bringen, ist ein Dachträger nicht die beste Wahl. Die Montage des E-Bikes am Kupplungsträger ist um einiges einfacher. Zusätzlich wird das Rad während der Fahrt durch das Auto geschützt. 

Fahrradträger - FAQs

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