E-Bike Kauf: Das sind die 10 größten Fehler
Du willst dir ein neues E-Bike kaufen? Unter Umständen kann das eine komplexe Angelegenheit sein. Um dich bestmöglich zu unterstützen, haben wir diesem Artikel zehn Fehler aufgelistet, die du beim E-Bike Kauf in jedem Fall vermeiden solltest.
Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein E-Bike. Wie der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) kürzlich feststellte, waren im letzten Jahr bereits 53 Prozent aller verkauften Fahrräder E-Bikes – mehr als die Hälfte. Konkret wechselten 2,1 Millionen motorisierte Räder ihre Besitzer:innen. Demgegenüber stehen 1,8 Millionen klassische Fahrräder. Doch der Kauf eines E-Bikes ist komplex. Verschiedene E-Bike Typen, unterschiedliche Ausstattungsvarianten und viele Rahmenbedingungen, die du beachten solltest – da sind Fehler vorprogrammiert. Hier sind die häufigsten Fehler, die du beim Pedelec-Kauf vermeiden solltest.
Fehler #1: Einsatzzweck ignorieren
Ein E-Bike für die Stadt unterscheidet sich stark von einem E-Bike für die Berge. Überlege dir daher genau, für welche Strecken du dein neues Pedelec nutzen willst. Ein E-Mountainbike mag cool aussehen, aber für den Arbeitsweg oder die Stadt sind ein SUV E-Bike oder ein City E-Bike mit Gepäckträger oftmals die bessere Wahl. Umgekehrt solltest du für lange Touren lieber zu einem Trekking E-Bike greifen, das sich auch auf Schotterstraßen wohlfühlt. Kurzum: Der Einsatzzweck entscheidet darüber, welchen E-Bike Typ du brauchst.

Fehler #2: Motor und Drehmoment überschätzen
Viele Käufer:innen lassen sich von hohen Drehmomenten und starken Motoren beeindrucken. Doch mehr Power bedeutet nicht automatisch mehr Fahrspaß. Ein zu starker Motor kann das Handling beeinträchtigen und ist für viele Alltagsfahrten überdimensioniert. Wenn du nicht gerade harte Offroad-Abenteuer oder E-Bike Rennen planst, reicht ein Drehmoment von 85 Nm oder weniger aber durchaus aus. In der Stadt oder auf dem flachen Land genügen oftmals 40 Nm. Wähle daher den Motor basierend auf deinem Bedarf.

Fehler #3: Akku und Reichweite unterschätzen
Die Akkukapazität – angegeben in Wattstunden (Wh) – entscheidet darüber, wie weit du mit einer Batterieladung fahren kannst. Achte daher darauf, dass der Akku für deine täglichen Strecken ausreicht. Plane außerdem genug Reserven für längere Touren ein. Die Faustregel lautet: Maximale Tourenlänge plus 20 Prozent. Willst du mit deinem E-Bike besonders lange Touren von 100 Kilometern oder mehr zurücklegen, lohnt sich die Anschaffung eines Ersatz-Akkus. Schau dir auch die Kalkhoff E-Bikes mit optionalem Range-Extender an. Wichtig: Der größte Akku ist nicht unbedingt der beste. Es kommt ganz auf den jeweiligen Einsatzzweck an.

Fehler #4: Zu stark auf den Preis fixieren
Klar – am Budgetrahmen lässt sich wenig rütteln. Bedenke trotzdem, dass beim E-Bike billig oftmals nicht besser ist. Hochwertige Elektrofahrräder sind eine Investition in deine Alltagsmobilität und/oder deinen Freizeitspaß. Günstige Modelle sparen oft an wichtigen Komponenten wie Bremsen und Motor. Das kann langfristig teuer werden, da du eventuell häufiger Reparaturen durchführen musst oder möglicherweise ein neues E-Bike kaufen willst, weil du lieber bessere Komponenten hättest. Investiere lieber in Qualität.
Erfahre in diesem Artikel mehr zu den Preisen von E-Bikes:

Fehler #5: Komfort und Ergonomie vernachlässigen
Das schönste und teuerste E-Bike hilft nichts, wenn das Fahren damit keinen Spaß macht. Der Komfort ist daher eine der wichtigsten Größen beim E-Bike Kauf überhaupt. Achte auf eine ergonomische Sitzposition und wähle ein Modell mit guter Federung, um Unebenheiten abzufedern. Auch ergonomische Komponenten wie etwa ein spezieller Sattel oder angenehme Lenkergriffe spielen eine Rolle. Eine falsche Rahmengröße oder eine unbequeme Sitzposition kann auf Dauer ebenfalls zu Schmerzen und Unwohlsein führen.

Fehler #6: Falsche Rahmengröße wählen
Weil die Ergonomie so wichtig ist, widmen wir ihr noch einen zweiten Punkt in diesem Artikel. Die richtige Rahmengröße bestimmt wesentlich, wie komfortabel und effizient du sitzt – und damit auch, wie bequem deine Fahrten sind. Eine falsche Wahl kann hier fatal sein, denn während du bei den Komponenten einfach bestimmte Teile auswechseln kannst, ist die Rahmengröße festgelegt. Lass dich daher im Fachgeschäft ausführlich beraten, um die optimale Größe für deinen Körper und Fahrstil zu finden. Unser E-Bike Größenrechner hier auf der Kalkhoff Website hilft dir, eine Vorauswahl zu treffen.

Fehler #7: Keine ausreichende Beratung in Anspruch nehmen
Online-Angebote sind verlockend. Aber nichts ersetzt die persönliche Beratung im Fachgeschäft. Ein:e Expert:in kann dir helfen, das richtige Modell für deine Bedürfnisse zu finden – und dir wertvolle Tipps geben, die du online vielleicht nicht bekommst. Du suchst eine:n Kalkhoff Fachhändler:in in deiner Nähe? Nutze unsere Kalkhoff Händler:innen-Suche!

Fehler #8: Keine ausführlich Probefahrt machen
Auch dieser Punkt ist ein klassischer Fehler beim E-Bike Kauf. Die Betonung liegt dabei klar auf „ausführlich“. Denn erst wenn du ein paar Minuten geradelt bist, erfährst du, ob ein E-Bike wirklich zu dir passt. Vor dem Kauf solltest du daher unbedingt eine längere Probefahrt machen. So kannst du das Handling, den Komfort und die Motorleistung testen. Viele Händler:innen bieten spezielle Testtage oder Events an, bei denen du verschiedene Modelle ausprobieren kannst – nutze diese Chance. Gut zu wissen: Bei Kalkhoff kannst du unsere Modelle in unserer Kalkhoff Brand World auch direkt vor Ort testen – unter anderem auf zwei ausgewiesenen E-Bike Teststrecken.

Fehler #9: Keine Versicherung abschließen
Ein E-Bike ist eine teure Anschaffung. Die Gefahr von Diebstahl oder Schäden ist daher hoch. Überlege dir, ob du eine spezielle E-Bike Versicherung abschließen möchtest, die dein Rad und Zubehör absichert. Hast du diesen Punkt übersehen, kann es durchaus passieren, dass du dich im Nachhinein ärgerst.

Fehler #10: Die Wartungskosten vergessen
E-Bikes benötigen eine regelmäßige Wartung. Die Elektronik, der Motor und der Akku sollten überprüft und gegebenenfalls mit Software-Updates versorgt werden. Die Bremsen und weitere Verschleißteile wie die Kette oder die Reifen sollten gepflegt bzw. gecheckt werden. Und auch die vielen Schrauben brauchen hin und wieder eine Kontrolle. Einige Dinge wie den Reifenwechsel kannst du selbst erledigen. Bei anderen – etwa die Überprüfung des E-Systems – wirst du Hilfe vom Fachhandel benötigen. Praktisch: Viele Händler:innen bieten Service-Pakete – etwa für eine jährliche Wartung – an. Plane in jedem Fall von Anfang an Wartungskosten ein, um die Lebensdauer deines E-Bikes zu verlängern und Probleme zu vermeiden.

Fehler beim E-Bike Kauf – Unser Fazit
Unsere Auflistung zehn typischer Fehler beim E-Bike Kauf zeigt: Ein E-Bike-Kauf erfordert Planung und Überlegung. Die gute Nachricht: Alle Fehler kannst du einfach vermeiden. Damit du lange Freude an deinem neuen Rad haben wirst.
Übrigens: In diesem Guide findest du eine umfangreiche Schritt-für-Schritt-Anleitung, worauf du beim E-Bike kaufen besonders achten solltest.
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Hier findest du alles, was beim E-Bike Kauf wichtig ist und worauf du achten solltest.
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